Gemeinde Rimbach

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Rad- und Wanderwege

(Rad-) Wanderungen

Herrliche Landschaft zum Radfahren und Wandern
Herrliche Landschaft zum Radfahren und Wandern

Rimbach und seine Umgebung bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren. In der Gemarkung Rimbach mit seinen Ortsteilen Albersbach, Lauten-Weschnitz, Mitlechtern und Zotzenbach gibt es mehrere markierte Rundwanderwege. Ausgangspunkt ist jeweils einer der 5 Naturpark-Parkplätze. Sie brauchen nur den aufgeführten Nummern zu folgen.

A. Ausgangspunkt Parkplatz “Tränke” in Rimbach

Waldlehrpfad
Waldlehrpfad

Waldlehrpfad, 245 m N.N.

Anfahrt: In Rimbach abbiegen Richtung ‚Litzel Rimbach‘, dann Richtung ‚Fuhrshöfe‘, nach insgesamt ca. 2,8 km ist der Parkplatz erreicht

  • Nr. 1: ca. ½ Std.     
    ein netter Spaziergang
  • Nr. 2: ca. 1 Std.     
    durch Feld und Waldmark, hübscher Fernblick
  • Nr. 3: ca. ½ Std.     
    Talweg mit Naturlehrpfad
  • Nr. 4: ca. 1 ¾ Std.     
    eine sehr abwechslungsreiche Wanderung, leicht auf und ab

B. Ausgangspunkt Parkplatz “Kreiswald”

Blick auf Albersbach
Gestüt Kreiswald

Obstlehrpfad 

Anfahrt: In Rimbach abbiegen Richtung ‚Albersbach, Kreiswald‘, nach insgesamt ca. 4 km ist der Parkplatz erreicht

  • Nr. 9: ca. ¾ Std.     
    'Zigeunerkopfweg', bequemer Spaziergang (Oma Weg)
  • Nr. 10: ca. 1 ½ Std     
    'Bügeleisenweg', geruhsamer Wanderweg
  • Nr. 11: ca. 2 ½ Std.     
    'Büchertshüttenweg', anstrengende Wanderung führt mit lohnendem Rundblick durch Feld und Waldmark

C. Ausgangspunkt Parkplatz “Post”

Weschnitz

Parkplatz Gasthaus “Zur Post” in Lauten-Weschnitz

Anfahrt: An der B 460, insgesamt ca. 4 km von Rimbach

  • Nr. 1: ca. 1 ½ Std. und 6,3 km     
    Lauten-Weschnitz- Igelsbach-Mitlechtern- Lauten-Weschnitz voll ausgebaut, Kinderwagen geeignet
  • Nr. 2: ca. 1 ½ Std. und 6,2 km     
    Lauten-Weschnitz- Linnenbach-Höhenweg Richtung Erlenbach- Lauten-Weschnitz 
  • Nr. 3: ca. 1 ¾ Std und 6,8 km     
    Lauten-Weschnitz- Lörzenbach-Mitlechtern- Lauten-Weschnitz

D. Ausgangspunkt Parkplatz “Dorfschänke”

Herbstlicher Wald

Parkplatz Gasthaus “Dorfschänke” in Mitlechtern

Anfahrt: An der B 460, insgesamt ca. 4,5 km von Rimbach

  • Nr. 1: ca. 1 ½ Std. und 6,3 km     
    'Hasenweg', Mitlechtern- Lauten-Weschnitz- Igelsbach, Mitlechtern voll ausgebaut, Kinderwagen geeignet
  • Nr. 4: ca. 2 Std. und 7,2 km     
    'Steigkopfweg', Mitlechtern-Igelsbach- Mittershausen- Guldenklingerhöhe- Steinbruch Steigkopf- Wald-Erlenbach- Mitlechtern voll ausgebaut, Kinderwagen geeignet
  • Nr. 5: ca. 2 Std. und 7,2 km     
    'Kreiswaldweg', Mitlechtern-Sportplatz- Alzenau- Lörzenbacher Wald-Mitlechtern überwiegend gut ausgebaut, teilweise Fußweg
  • Nr. 6: ca. 50 Min. und 3,7 km     
    'Kirchbergweg', Mitlechtern-Sportplatz- Alzenau- Mitlechtern voll ausgebaut, Kinderwagen geeignet

E. Ausgangspunkt Parkplatz “Im Kreuz”, 280 m N.N.

Blick vom Kisselberg
Blick vom Kisselberg auf Zotzenbach

Parkplatz "Im Kreuz"

Anfahrt: Vom Bahnhof Zotzenbach nach Zotzenbach, fast am Ortsende der Beschilderung "Naturparkplatz" folgen, nach insgesamt ca. 3 km erreichen Sie den Parkplatz

  • Nr. 5: ca. ¾ Std     
    'Vogelschutzweg', Waldweg mit Steigung
  • Nr. 6: ca. 1 Std     
    'Kreuzwiese', fast ebener Rundweg im Wiesental
  • Nr. 7: ca. 1 ½ Std.     
    'Sängerwartenweg', mit Steigung, gute Fernsicht.
  • Nr. 8: ca. 1 ½ Std.     
    'Bannelshöhenweg', mäßiger Anstieg, mit schönem Ausblick
  • Nr. 9: ca. 2 ½ Std.     
    'Trommweg', selten schöne Rundblicke, lohnender Aufstieg zum Ireneturm

Odenwaldklub

Weitere Informationen über Wandermöglichkeiten rund um Rimbach erhalten Sie beim Odenwaldklub.

Streuobst-Lehrpfad Albersbach

Obstlehrpfad

Hier finden Sie das infoblatt zum Streuobst-Lehrpfad als PDF zum Download.

Durch einen Beitrag in der Fachzeitschrift „Obst und Garten“ angeregt, entstand im Winter 1990/91 die Idee für einen Obst-Lehrpfad in Albersbach. Das führte am 14.02.1991 zu einem Antrag des Obst- und Gartenbauvereins Albersbach an die Gemeinde Rimbach mit der Bitte um finanzielle Unterstützung.

Der Gemeindevorstand begrüßte diese Initiative und beschloss am 18. März 1991 die Errichtung des Lehrpfades in Albersbach. Im April 1991 besuchte das „Organisationsteam“ (Heinrich Altendorf, Walter Rothermel, Marion Jöst) einen Lehrpfad in Nussloch, welcher im Rahmen der Flurbereinigung angelegt worden war. Seine Holzschilder wurden Vorbild für den Albersbacher Lehrpfad. Als Vorlage für den Textaufbau diente die Beschilderung des Lehrpfades in Denkingen-Spaichingen.

Gespräche beim Grafiker Engster in Schriesheim erfolgten im September 1991. Anzahl und Formate der Schilder wurden festgelegt in Abstimmung mit dem Naturpark Bergstraße-Odenwald (Geschäftsführer Werner Groß), der sich finanziell beteiligte. Ortskundige Mitglieder des Obst-und Gartenbauvereins einigten sich im Herbst 1991 auf die Route des Lehrpfades und bestimmten die Obst-Sorten entlang dieser Wegstrecke.

Im Winter 1991/92 erfolgte die Beschriftung der Schilder durch Grafiker Engstner und im Frühjahr / Sommer 1992 bemalte sie Ruth Wallewein, die dabei eine hohe künstlerische Begabung bewies.
Im zeitigen Frühjahr 1993 wurden die Schilder aufgestellt, und am 21.05.1993 erfolgte die festliche Einweihung des Lehrpfades mit Behördenvertretern und vielen Interessierten.Zur Einweihung spendete die Gemeinde Rimbach einen Speierling, der am Wasserhochbehälter seinen Platz fand.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Lehrpfad 19 Hinweistafeln zu den Themen:

  • Goldparmäne
  • Schweizer Wasserbirne    
  • Hauszwetschge     
  • Bosc´s Flaschenbirne     
  • Bohnapfel           
  • Clapps Liebling 
  • Prinzenapfel          
  • Schwarzer Holunder
  • Oldenburg
  • Gartenrotschwanz   
  • Boskoop
  • Schattenmorelle   
  • Schlehe
  • Wendehals
  • Walnuss
  • Meisen, Kleiber, Trauerschnäpper
  • Steinkauz
  • Lebensraum Streuobstwiese  
  • Obst als Kulturbegleiter des Menschen      

Die passenden Nistkästen wurden dabei vom örtlichen Vogelschutzverein angefertigt und gespendet.

Im Herbst 1995 kam es zu einer Erweiterung des Lehrpfades um 3 Hinweistafeln

  • Mollebusch
  • Speierling
  • Fledermäuse

So erreichte der Lehrpfad die beachtliche Tafelanzahl von 22.

Fachleute des Reichelsheimer Amtes für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft (ARLL) besuchten im August 1998 den Lehrpfad in der Absicht, ihn als Vorbild für einen weiteren Lehrpfad zu nehmen, der in Folge im Hinteren Odenwald errichtet wurde.

Mit der Pflanzung eines „Jakob-Fischer“-Apfelbaumes im Januar 1999 (ausgewählt als Streuobstsorte 1998) durch die Gemeinde Rimbach erweiterte sich die Sortenvielfalt des Lehrpfades in Albersbach.

Witterungseinflüsse beschädigten viele Lehrtafeln. Sie wurden im Winter 1998 /99 in Eigenleistung durch den Albersbacher Obst- und Gartenbauverein renoviert. Überlegungen zu weiteren Ergänzungen mit Themenschildern wurden aufgegeben, da die fortschreitende Verwitterung der Holzschilder in den folgenden Jahren 2001/02 nicht mehr aufgehalten werden konnte.

Im April 2002 gab es eine große Apfelblütenwanderung rund um Albersbach mit der Frankfurter Apfelweinkellerei „Possmann“. Lob und Anerkennung über die gut erhaltenen und gepflegten Obstbaumwiesen waren von allen Seiten zu hören.Vorbereitende Gespräche mit dem Naturpark Bergstraße-Odenwald - jetzt Geopark - , Vertretern des Obst- und Gartenbauvereins Albersbach und verschiedenen Büros über eine völlige Neugestaltung des Obst-Lehrpfades erfolgten im Sommer 2003.

Im Herbst 2003 fiel die Entscheidung für ein neues Design, das sich an den zukünftigen, neu zu gestaltenden Schildern des Geoparks orientiert, um eine „corporate identity“ im gesamten Geopark zu erreichen. Hierbei reduzierte sich die Anzahl der Schilder von 22 auf 16, deren neue Standorte mit dem Obst- und Gartenbauverein festgelegt wurden.

Am 22. März 2004 wurde der Antrag zur finanziellen Förderung in Kooperation mit dem Geopark gestellt, dem mit Antwortschreiben die Investitionsbank Hessen am 10. Mai 2004 eine 50%ige Anteilsfinanzierung aus EU-Mitteln zusagte.

Ein vom Geopark beauftragtes Grafikbüro setzte von der Gemeinde Rimbach vorbereitete Texte und Bilder im Laufe des Sommers 2004 professionell zusammen. Nach der Neugestaltung erscheint der Obst-Lehrpfad im Sommer 2005 in einem modernen Design und mit einer inhaltlichen Erweiterung um einige geologische und kulturhistorische Themen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Unesco-Geoparks Bergstraße-Odenwald



Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur durch Wegweisungssysteme und Fahrradbügel

Fahrradanlehnbügel hinter dem Rathaus

Im März 2013 wurde von der Gemeinde Rimbach ein Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung auf Ausgabenbasis (AZA) beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Sitz in Berlin gestellt, mit dem Ziel die Radverkehrsinfrastruktur durch Wegweisungssysteme und Fahrradbügel zu verbessern. Projektträger der Maßnahme war das Forschungszentrum Jülich GmbH ebenfalls mit Sitz in Berlin. Der Antrag wurde im April 2013 bewilligt und unter dem Förderkennzeichen 03KS6347 geführt.

Bestandsaufnahme
Neben dem Ausbau der Radwege galt es mit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit das Fahrrad als Verkehrsmittel mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und dies mit der Schaffung bzw. dem Ausbau einer attraktiven Infrastruktur zu unterstützen. Bereits im Rimbacher Energiekonzept von 2009 sind im Bereich Mobilität verschiedene Maßnahmen zum Ausbau des Radverkehrs genannt. Generell sind die aktuellen Bedingungen für Radfahrer in Rimbach nicht optimal, allerdings auch nicht schlecht. In der Sitzung der Gemeindevertretung wurde am 23.08.2011 folgender Beschluss gefasst: „Der Gemeindevorstand wird beauftragt, gemeinsam mit der Verwaltung, für Rimbach Mitte eine funktionierende Fahrradweg-Infrastruktur zu erarbeiten.“ Problematisch war bisher die Fahrt durch Rimbach Mitte entlang der stark befahrenen Bundesstraße 38. Ziel war es, eine einheitlich und durchgehend beschilderte Strecke über verkehrberuhigte Nebenstraßen zu schaffen und so die außerörtlichen bestehenden Radwege zu einem zusammenhängenden Netz zu verbinden. Gemeinsam mit dem ADFC wurde im September 2011 eine Bestandsaufnahme durchgeführt und Einzelheiten zur Verbesserung schriftlich festgehalten. Bemängelt wurden unter anderem veraltete und fehlende Abstellanlagen. Zusätzlich fand am 14.06.2012 eine Verkehrsschau statt, die sich schwerpunktmäßig mit der Betrachtung der innerörtlichen Fahrradwege befasste.

Durchgeführte Maßnahmen
-Neue Beschilderung Rimbach Mitte

Die Ortsdurchfahrt Rimbach Mitte wurde durch eine durchgehende und einheitliche Beschilderung von der stark befahrenen Bundesstraße auf verkehrsberuhigte Nebenstraßen verlegt. Die Planung der auszuweisenden Strecke ist bereits abgeschlossen. Die Montage wurde durch die Mitarbeiter des Bauhofs mit Unterstützung des Ordnungsamtes getätigt. Ziel war es, durch eine attraktivere, ungefährlichere durchgehende Streckenführung den Anteil von Radfahrern am Straßenverkehr zu erhöhen, speziell auf kurzen innerörtlichen Wegen

-Aufstellung von Fahrradabstellanlagen
An markanten Stellen mit Publikumsverkehr (Odenwaldhalle, Rathaus, Stadion Rimbach) wurden durch die Mitarbeiter des Bauhofs, mit Unterstützung des Ordnungsamtes, die modernen Fahrradbügel errichtet. Ziel war es, Radfahrer als Verkehrsteilnehmer wertzuschätzen und durch die Bereitstellung von „Parkplätzen“ die Bereitschaft zu erhöhen gerade für kurze innerörtliche Wege das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen. Beide Maßnahmen wurden im Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2015 durchgeführt. Beschreibung bisheriger Maßnahmen, die schon im Bereich nachhaltiger Mobilität durchgeführt wurdenIm Jahr 2010 wurde an der Bahnstation Rimbach-Zotzenbach ein "Park and Ride"-Parkplatz eingerichtet. Die Ortsteile Lauten-Weschnitz/Mitlechtern und Zotzenbach sind mit dem Fahrrad gut über Radwege erreichbar. Das neue Baugebiet in Zotzenbach wurde nachträglich mit einem Radweg angebunden. In Rimbach Mitte ist die Strecke an der Bundesstraße teilweise mit roten Einfärbungen der Fahrbahn markiert. In der Rathausstraße und im Bereich Marktplatz wird aktuell ein Tempo 10 Zonenbereich eingerichtet um Fuß- und Radverkehr besser zu schützen. Kampagnen und aktiver Einsatz des Bürgermeisters bzw. der Verwaltung in Vorbildfunktion stärken die Akzeptanz des Fahrrades als Verkehrsmittel. Die Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ wurde zudem in hohem Maß von der Kirchengemeinde unterstützt

Den neu ausgeschilderten Radweg durch die Rimbacher Ortsmitte finden Sie auf dem Radroutenplaner Hessen.

Wertvolle Links zum Thema Wandern in und um Rimbach