Rimbach im Odenwald
Klima und Fremdenverkehr
Gemeinde & Politik
Wirtschaft & Verkehr
Kultur, Freizeit
& Tourismus
Services
Wegweiser
Aktuelles / Termine
Klima

Klimatisch betrachtet ist Rimbach dem Klimaraum Südwest- deutschland zuzuordnen und gehört hier zum Klimabezirk Westlicher Odenwald. Kennzeichen dieses Klimabezirkes sind milde Winter ohne längere Frostperioden mit geschlossener Schneedecke und warme Sommer mit zum Teil häufigen Inversionswetterlagen sowie stark schwankende Niederschlags- intensitäten. Im Bereich Rimbach schwanken die Niederschlags- mengen zwischen ca. 700 und 1.000 mm l/m² p.a., im Mittel zwischen 850 mm und 900 mm jährlich. Das Weschnitztal ist durch den Trommrücken vor kalten Ostwinden geschützt. Die Kennwerte des Klimabezirkes “Westlicher Odenwald” treffen demnach im Weschnitztal nicht genau zu. Vielmehr sind dort höhere Temperaturen, eine längere Vegetationsperiode und eine kürzere Frostperiode kennzeichnend. Die mittlere jährliche Lufttemperatur beträgt, je nach Höhenlage, zwischen 7,5° und 9° C. Die Lufttemperatur liegt in durchschnittlich 220 bis 240 Tagen im Jahr über 5°C. Die Hauptwindrichtung ist Südwest, aber auch Windströmungen, die der Talachse folgen (Nordwest und Südost) sind relativ häufig.

...zum aktuellen Rimbach-Wetter

Fremdenverkehr

Seit der Jahrhundertwende gilt der Odenwald als bevorzugtes Erholungsgebiet. Die reizvolle Kulturlandschaft mit einer Vielfalt an Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, die weiten Ausblicke, die ruhigen und ländlich geprägten Orte und nicht zuletzt die klimatische Besonderheit des Naturraumes sind wichtige Anziehungspunkte für Wochenend- und Urlaubstouristen. Rimbach ist aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten und des milden Klimas eher als Sommerausflugsort zu sehen. Als Naherholungsgebiet der angrenzenden Ballungsräume gehört das Weschnitztal und der Odenwald zu den beliebtesten Ausflugszielen für Kurzurlauber.

Lebensraum Streuobstwiesen

Obstbäume gehören schon seit Jahrhunderten zum typischen Bild unserer Kulturlandschaft. Wildformen von Apfel, Birne, Süßkirsche, Pflaume und Walnuß wurden schon in der Jungsteinzeit genutzt. Die Römer brachten das Wissen um die Zucht, Veredelung und Kultur in unseren Raum. Über viele Jahrhunderte wuchs das Obst geschützt hinter Mauern, vor allem in Kloster- und Burggärten, später auch in Schulgärten. Mönche bewahrten und entwickelten die Kenntnisse weiter. Seit dem 15. Jahrhundert wurden die Obstbäume in die freie Landschaft gepflanzt; es entstanden die typischen Streuobstwiesen. Die aufgelockerte Anordnung der Obstbäume, die Unternutzung als Wiese, Weide oder Acker schufen einen Lebensraum mit einer besonderen Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Kaum einem anderen von Menschen geschaffenen Lebensraum kommt eine derartige Bedeutung als prägender Landschaftsteil zu: Obstbaumwiesen binden Dörfer harmonisch in die freie Landschaft ein, große Baumriesen (z.B. Schweizer Wasserbirne) sind markante Punkte in der Landschaft, Obstbaumalleen begleiten Feldwege und Straßen und verknüpfen die Obstbaumbestände miteinander.

Gemeinde & PolitikWirtschaft & VerkehrKultur, Freizeit & TourismusServices
AktuellesWebmasterEmail - KontaktWebcam & WetterImpressum