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Der Rimbacher Ortsteil Zotzenbach ist bekannt durch seine legendären Bergrennen sowie dem Oldtimermuseum von Walter Steinmann. Darüber hinaus hat das älteste Waldhufendorf Deutschlands mit seiner über 1100 jährigen Geschichte allerlei Historisches zu bieten.
Der Geo-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erzählt mit Anekdoten gewürzt die lebhafte Ortsgeschichte. Ein Eckpunkt ist das Rote Haus, ein ehemaliger uralter Bauernhof, der heute als Museum für Heimatgeschichte kultureller Mittelpunkt der Gemeinde ist. An interessanten Punkten im Ortsbereich wie Denkmäler, Mühlen, Fachwerkhäuser, Kirchen und Friedhöfe vermittelt Georg Frohna umfassend in Wort und Bild die Kulturgeschichte. Er geht auch auf botanische Seltenheiten sowie den roten Trommgranit ein und erzählt kurzweilige Anekdoten. Klopfgeister und rote Teufel sind beileibe kein Anlass zum Schaudern, sondern amüsante Episoden in der abwechslungsreichen Ortsgeschichte.
Der Rundgang dauert ca. zwei Stunden und endet wieder am Parkplatz Trommhalle – Anmeldung erforderlich.
Ob Impfpass, Arztbrief oder Medikamentenliste – wichtige Gesundheitsunterlagen sind im Alltag nicht immer sofort griffbereit. Fehlende Informationen bei Arztterminen oder Unsicherheiten zu bisherigen Behandlungen können dabei zu Verzögerungen oder Missverständnissen führen. Digitale Lösungen im Gesundheitswesen wie die Elektronische Patientenakte (ePA) sollen hier Abhilfe schaffen und relevante Gesundheitsdaten zentral sowie jederzeit verfügbar machen.
Wie die ePA funktioniert, welche Vorteile sie bietet und wie es um die Sicherheit sensibler Gesundheitsdaten bestellt ist, steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung der Psychosozialen Fachkraft auf dem Land (PauLa) des Kreises Bergstraße. In Kooperation mit den „Digitalen Engeln“, einem Projekt des Vereins Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), lädt sie zu einem informativen Nachmittag ein, der umfassend über die elektronische Patientenakte aufklärt und Raum für Fragen bietet.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 21. April, von 15 bis 17 Uhr im Adam-Schmitt-Saal des Rathauses Rimbach (Rathausstraße 1) statt. Als Referentin wird die Digital-Expertin Theresa Kuper von den „Digitalen Engeln“ anwesend sein. Sie wird in ihrem Vortrag verständlich erklären, wie die ePA hilft, medizinische Dokumente zentral zu verwalten, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden und Behandlungsabläufe zu verbessern. Zudem wird aufzeigt, welche Rechte Patientinnen und Patienten haben und wie sie selbst bestimmen können, wer Einsicht in ihre Akte erhält.
Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht die PauLa unter der Telefonnummer 06252-154031 oder per E-Mail unter PauLa-novo(@)kreis-bergstrasse.de zur Verfügung.
Die Juden von Rimbach waren über Jahrhunderte hinweg, bis zu ihrer Auslöschung durch die Nazis, in die Dorfgemeinschaft integriert. Mit einem Bevölkerungsanteil, der zeitweise fast 14 Prozent erreichte, verfügte Rimbach über die größte jüdische Gemeinde im heutigen Kreis Bergstraße.
Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Agathe Schmid-König führt Sie am Sonntag, den 26. April, um 10:30 Uhr durch den Ort und besucht mit Ihnen den jüdischen Friedhof. Anhand von Dokumenten, Gegenständen und kleinen Geschichten zeigt Agathe, was nach dem Verfall des herrschaftlichen Hofguts geschah, wie Christen und Juden im 19. Jahrhundert zusammenlebten und wie das Viehhandelsgeschäft Rimbach zu überregionaler Bedeutung verhalf.
Bitte beachten: Der Weg zum jüdischen Friedhof ist steil, unbefestigt und ohne Geländer. Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Eine Anmeldung ist erforderlich, Dauer ca. 2 Stunden.
Vor gut 200 Jahren waren im Odenwald Räuber wie die Hölzerlips-Bande unterwegs. Wer ihr Wirken und ihre Spuren kennenlernen möchte, kann sich am Sonntag, den 21. Juni, einer Erlebnistour mit Geopark-vor-Ort-Begleiter Horst Eberle anschließen. Er zeigt, wo die Bande unterwegs war und wo sie Unterschlupf fand. Außerdem kann man von ihm erfahren, wie sich Räuber früher verständigten und was ihre Zeichen, die sogenannten „Gaunerzinken“, bedeuteten.
Los geht es um 11 Uhr im Rimbacher Ortskern bei den Geopark-Schildern nahe des Rathauses. Auf der rund vierstündigen Tour erfahren die Teilnehmer nicht nur etwas über den „Odenwälder Räuberhauptmann“ und seine Spießgesellen. Sie lernen auch schöne Plätze und wunderbare Aussichtspunkte kennen, die einen Blick hinab ins Weschnitztal gestatten. Dazu kommt der sportliche Aspekt, da bei der Tour immerhin 30 km und rund 600 Höhenmeter zu bewältigen sind.
Die Tour fällt bei Unwetter aus – eine Anmeldung ist erforderlich.