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Historischer Rundgang

Historischer Rundgang im Ortskern Rimbach

Die ältere Bürgerschaft in Rimbach kann sich vielleicht noch erinnern, wie 1995 in Rimbach das 1200 jährige Bestehen ihrer Heimatgemeinde gefeiert wurde. Alles stand im Zeichen der Geschichte und alter landwirtschaftlicher Lebensweise. Ein Geschichtsband, vom ehemaligen Geschichtslehrer und Gemeindearchivar Karl-Ludwig Schmitt dazu verfasst, erzählt in einem „Streifzug der Ortsgeschichte“ über das Rimbacher Dorfleben und seine lange Geschichte in seiner ganzen Vielfalt.

Dieses Buch, sowie weitere Kurztexte aus den „Festschriften zum Rimbacher Pfingstmarkt“ sind Vorlagen für den nun eröffneten Pfad, der mit 11 Tafeln die Rimbacher Ortsgeschichte vorstellt:

Am „Bahnhof“ wird erzählt, wie der Eisenbahnbau 1896 das Weschnitztal von Weinheim bis Fürth erschloss. An der „Löwenbrücke“ wird den Soldaten der Kriegsgeschehen 1870/71 und 1914/18 gedacht. Am Rathaus hängen je eine Tafel für den alten „Zimmerplatz“ und einen „Ortsplan von 1730“, der den Siedlungskern Rimbachs entlang des Dorfbaches darstellt.

Auf weiteren Tafeln stellen sich die „evangelische und katholische Kirche“ und die Schulen vor. Die Mühlenhofreite „Neumühle“, das Gasthaus „Krone“ und der „Faselstall“ zeigen, wie unsere Vorfahren ihre landwirtschaften Erzeugnisse verarbeiteten und ihr Alltagsleben gestalteten.

Eine Folgestaffel wird sich dem Thema der fast 600 Jahre andauernden Herrschaft der Erbach-Schönberger Grafen und der jüdischen Teilhabe an der Handels- und Geschäftswelt der Vergangenheit widmen. Vorgesehen ist die Erstellung einer Audiodatei in Ergänzung der Texte, welche über einen QR Code abgerufen werden kann.

Ein Team aus den Mitarbeitern des Rathauses und ehrenamtlichen Bürgern verfassten die Tafel-Texte und wählten die historischen Zeichnungen und Ansichtkarten aus. Der Geopark übernahm die Layoutgestaltung, den Druck und die Installation der Tafeln. Auf diese Weise entstand eine erste Staffel mit dem Wunsch, dass Menschen ihre eigene Geschichte wieder neu entdecken und sich ihrem Heimatort mehr verbunden fühlen.