Wie spannend die Frühgeschichte sein kann, erleben die Geschichtsbegeisterten beim „Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe“ am Sonntag, 8. Februar um 14 Uhr. Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk taucht in die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung bei Heppenheim ein.
Die wenig bekannten sechs Hügelgräber liegen am Steinkopf auf der Juhöhe auf der Gemarkung Heppenheim.
Die Gräber der Jungsteinzeit befinden sich direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügel sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen.
Bei Ausgrabungen im Jahre 1892 (Friedrich Henkel), 1903 (Wilhelm Soldan) und 1938 (Friedrich Behn) lagen in den Grabmulden kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Feuersteinmesser. Die Ausgrabungsfunde werden der Band- und Schnurkeramik zugeordnet von 2500 bis 1800 v.u. Zeit.
In dem Buchenmischwald besucht die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich erzählend der Lebensweise der Hügelgräberleute an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von jagenden und sammelnden Menschen zu Ackerbau und Viehzucht Treibenden vollzogen.
Die Veranstaltung dauert zwei Stunden. Bitte mit wetterangepasster Kleidung kommen. Teilnahme auf eigene Verantwortung. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Termin: Sonntag, 8. Februar 14 Uhr
Anmeldung: Brigitta Schilk, 06209-7979 783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Treffpunkt: Mörlenbach-Juhöhe, Parkplatz an der Lee (L 3120) links Richtung Heppenheim
Teilnahmebetrag: 13 € pro Person
Alle Infos und Anmeldung finden Sie auch hier:
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